Bienenkalender unterstützt BUND Naturschutz

Update

Die Bienenkalender-Aktion für 2021 ist abgeschlossen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die tolle Unterstützung! Mit Ihrer Hilfe konnten 200 Kalender verkauft und damit ein Spendenvolumen von 1000€ erreicht werden.

Möchten Sie einmalig dazu informiert werden, wenn die Aktion für 2022 startet, so können Sie sich gerne bei uns melden: newsletter@bienenkalender.org

Bienenkalender unterstützt BUND Naturschutz

Die Bedeutung von Bienen in ökologischer Hinsicht ist unbestritten. Bienen zählen weltweit zu den wichtigsten Bestäubern und tragen so in erheblichem Maße zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen und deren Erträgen für unsere Nahrung bei. Da sie gefährdet sind, haben die Vereinten Nationen den 20. Mai als Welttag der Bienen erklärt, um an ihre Schlüsselrolle für die Menschheit zu erinnern. 

Neben 20.000 Wildbienenarten kommen bei uns vor allem neun Honigbienenarten vor. Wie wichtig Bienen auch in ökonomischer Hinsicht sind, zeigt sich daran, dass in Deutschland derzeit von über 80.000 Imkern zirka eine Million Bienenvölker gehalten werden. Auch das Imkern in der Stadt nimmt stetig zu. Gerade weil viele Gärten und Grünflächen nicht mit Pestiziden behandelt werden und der Honig so eine sehr gute Qualität aufweist. 

Sechs Bienenvölker stehen im rückwärtigen Teil des Gartens der Kemnatenstrasse 44 und werden von Herrn Heinz Dose betreut. Für ihn gibt es keinen besseren Ort für seine Bienen als die Stadt. 

Für das Jahr 2021 werde ich mit Freund*innen wieder einen Bienenkalender (Größe ca. DIN A4) zusammenstellen und diesmal damit die Arbeit des BUND Naturschutz unterstützen.

Die Differenz zwischen den Herstellungskosten und dem Verkaufspreis (12 €) wird an zwei ausgewählte Projekte des BUND Naturschutz, ein regionales und ein überregionales, überwiesen. Beide Projekte setzten sich dafür ein, Bienen und vielen weiteren wertvollen Geschöpfen ihre Lebensgrundlage zu gewährleisten. 

Schöne Herbsttage wünscht Ihnen

Wolfgang Sréter

Zur Person: In Passau geboren, lebt Wolfgang Sréter heute in München. Er wuchs in einer deutsch-ungarischen Familie auf, studierte Volkswirtschaft und Soziologie und ist, neben seiner Tätigkeit als Autor und Fotograf, auch als Dozent für Kunstvermittlung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, München, tätig. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite von Wolfgang Sréter.

Heinz Dose

Entscheidend für Honig aus ökologischer Imkerei ist die Art der Bienenhaltung. Wie zum Beispiel der Naturwabenbau, Winterfütterung mit Honig und Biozucker.

Imker Heinz Dose

Wenn Sie Honig aus Nymphenburger Haltung genießen möchten, können Sie diesen direkt bei Herrn Dose bestellen:

Heinz Dose
+49 89 65 1131 41

1 Glas Honig mit 500 gr. kostet 7,50 €

Einblick in den Kalender

Einblick in den Kalender

Projekte für die wir spenden

Diese Projekte unterstützen wir

Arche Zillerhof: Ein Biotop im Münchner Westen 

In München ist die Ortsgruppe des BUND Naturschutz dabei, an der Stadtgrenze im Münchner Westen (an der Grenze zu Gröbenzell) ein neues Biotop entstehen zu lassen. Eine einfache Wiese wird in einen Hotspot der Insektenvielfalt verwandelt. Auf etwa 1000 Quadratmetern entsteht ein Mosaik aus trockenen Lebensräumen, feuchten Wiesen und Laichtümpeln für Amphibien. Vor allem der Laub- und Grünfrosch wird sich hier wohlfühlen. Mit blütenreichen Wiesen, Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen und zahlreichen Versteckmöglichkeiten aus Steinen entsteht … 

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

Grünes Band: Arche Noah für Tiere und Pflanzen

Das Grüne Band ist ein 50 bis 200 Meter breiter, rund 1.400 Kilometer langer Streifen wertvollster Biotope zwischen Travemünde an der Ostsee und dem Dreiländereck bei Hof – der ehemalige innerdeutsche Grenzstreifen. Bis auf das Hochgebirge verbindet er alle typischen deutschen Landschaften: Von der Ostseeküste über die Norddeutsche Tiefebene bis zu den Mittelgebirgen.

In der Nachwende-Euphorie wurden einige Fehlentscheidungen getroffen, die Lücken in Biotope gerissen haben. 2011 ist die Bundesregierung der Forderung der Naturschutzverbände nachgekommen und hat ihren Flächenbesitz im Grünen Band den Bundesländern für Naturschutzzwecke übertragen. So konnte damals etwa die Hälfte des Grünen Bandes Deutschland gesichert werden. Doch auch heute noch ist der Druck auf die Flächen am Grünen Band groß und BUND und BUND Naturschutz arbeiten mit Hochdruck daran, die Lücken im Grünen Band durch den Kauf von Grundstücken und Flächen, die dann wieder in Biotope verwandelt werden, zu schließen. 

Weitere Informationen zu dem Projekt „Grünes Band“ finden Sie hier.